Kategorien
Best und Worst Practice Wissenschaft und Kommunikation

Wählen Sie den Wissenschafts-Blog des Jahres 2014!

Reiner_Blog_mini

Wer wird ihn holen? -Den Wissenschafts-Blog des Jahres 2014
Wer wird ihn holen? -Den Wissenschafts-Blog des Jahres 2014

Man könnte es sich so einfach machen, wie in der legendären „Feuerzangenbowle“: „Da haben wir die Wissenschaft.“ Doch heute ist das nicht mehr so leicht. Da finden die einen in der Wissenschaft den Quell aller Weisheit und Reichtums, andere sehen darin die spannendste Tätigkeit und Anstrengung um unsere Zukunft zu bewältigen, wieder andere schließlich sind mißtrauisch angesichts der Macht, die der Mensch mit dem neuen Wissen gewinnt, ja sogar gegenüber denjenigen, die dieses neue Wissen schaffen. Und alle finden ihren Platz im Internet, in Blogs über, aus und kritisch zur Wissenschaft.

Wissenschafts-Blogs sind großartige Plattformen, um sich mit seiner Sicht der Welt ein Publikum zu schaffen – und sie sind frei: kein Kapitalbedarf, keine technischen Voraussetzungen, kein Vorgesetzter. Kein Wunder, dass das Spektrum der Wissenschafts-Blogs unendlich groß ist. Allein das – inoffizielle – Teads-Ranking „Top Blogs“ (ehemals ebuzzing-Ranking) der einflussreichsten Blogs zu Wissenschaft und Forschung umfasst 89 Wissenschafts-Blogs, und das sind bei weitem nicht alle.

Blogs – das geniale Medium der Wissenschaftskommunikation

Blogs vereinen Menschen und Wissen. Sie sind daher ein wichtiges und zukunftsträchtiges Instrument der Wissenschaftskommunikation – noch viel zu wenig genutzt von Instituten und Institutionen, aber eifrig betrieben von einigen höchst engagierten jungen Wissenschaftlern. Die wenigsten davon sind Kommunikationsprofis – aber fast von jedem kann man etwas lernen.

Wir wollen die besten Beispiele herausstellen. Wir wählen daher hier wieder – zum vierten Mal ­– die „Wissenschafts-Blogs des Jahres“, die Publikumswahl der populärsten Wissenschaft-Blogs. Wählen Sie aus, aus der ungeheuren Vielfalt, welcher Blog Ihnen am besten gefällt, welchen Sie für den besten halten, welcher vielleicht ohnehin schon seit Langem Ihr Favorit ist.

Eine Kandidatenliste – weitere Vorschläge willkommen

Um die Wahl einfacher für Sie zu machen, haben wir eine Vorauswahl von etwa 30 Kandidaten getroffen (weitere Blogs können – für die Wahl im nächsten Jahr – gern benannt werden, bitte hier unten als Kommentar Vorschläge machen). Eine Richtschnur bei der Auswahl der Kandidaten war das Ranking „Top Blogs“, das einzige uns bekannte, das Einfluss berücksichtigt (auch wenn der genaue Algorithmus nicht offengelegt ist). Eine zweite Richtschnur waren die Vorschläge der Leser aus dem letzten Jahr (neue Vorschläge für das kommende Jahr sind herzlich willkommen). Die dritte Richtschnur waren schließlich eigene Recherchen und Tipps von Kollegen. Danke Alexander, danke Silke, danke Dagmar, danke Olaf, danke Beat. Es geht um den „Wissenschafts-Blog des Jahres 2014“.

Nach der letzten Wahl gab es heftige Diskussionen: Was ist ein Wissenschafts-Blog? Ich habe meine Position klar gemacht. Leitmotiv ist für mich die Definition von Wissenschaft  des australischen Kollegen John Harland: „Science describes a mode of looking, not a direction.“

Wissenschaftskommunikation  – auch „Kritik-Teufelchen“ sind wichtig

In diesem Jahr neu - Das Blog-Teufelchen Wissenschaftskritik.
In diesem Jahr neu – Das Blog-Teufelchen Wissenschaftskritik.

Nun geht es aber in diesem Blog „Wissenschaft kommuniziert“ um Wissenschaftskommunikation. Und die Wissenschaftskommunikation hat sich auch um Dinge zu kümmern, die sich Wissenschaft nennen, mit Wissenschaft beschäftigen, damit sich auseinandersetzen oder träumen – selbst wenn dies nicht in diese Definition passt. Ich nenne dies „Wissenschaftskritik“. Daher gibt es dieses Jahr parallel eine zweite Wahl: die populärsten, besten, interessantesten Blogs der „Wissenschaftskritik“, also Blogs, die als Thema die kritische Auseinandersetzung mit dem Wissenschaftssystem gewählt haben, die sich nicht um Schulwissenschaft drehen, die sich ideologisch oder sachlich mit dem auseinandersetzen, was wir normalerweise als Wissenschaft bezeichnen, oder aber, die sich aus Sicht der Wissenschaft wiederum mit dieser Kritik befassen. Der Sieger dieser Wahl wird mit dem „Blog-Teufelchen Wissenschaftskritik“ ausgezeichnet als populärster Blog der Wissenschaftskritik.

Hier geht es zur Wahl:

Was braucht der Wissenschafts-Blog des Jahres? Kriterien für die Wahl können sein:

  •  ein ausgereiftes, Konzept;
  •  ein Thema, das über die Interessen von Spezialisten hinausreicht;
  •  fundierte Inhalte, die ansprechend und aktuell aufbereitet sind.

Über folgende Links kommen Sie zur Wahl: Sie finden hier unsere Vorschläge und haben bis zu drei Stimmen, die Sie auf Ihre Favoriten verteilen können (bei der Wissenschaftskritik: eine vierte Stimme). Wer die meisten Stimmen bekommt, hat gewonnen. Die Wahl läuft bis zum 1. Januar 2015, 24.00 Uhr. Dann geht es ans Auszählen.

Die Wahl des Wissenschafts-Blogs des Jahres 2014:Logo_Wissenschaftsblog2014_Gold_klein

Die Wahl ist am 1.1.2015 um 24.00 Uhr beendet worden. Ergebnisse morgen am Montag in diesem Blog.

 

Die Wahl des „Blog-Teufelchens Wissenschaftskritik 2014“:Drehung_Logo_WissenschaftsKritik03_klein

Die Wahl ist am 1.1.2015 um 24.00 Uhr beendet worden. Ergebnisse morgen  am Montag in diesem Blog.

 

67 Antworten auf „Wählen Sie den Wissenschafts-Blog des Jahres 2014!“

Es ist nicht nur unglücklich; es ist diffamierend.
Eine Wissenschaft, welche sich selbst als nicht kritisch zu betrachten sieht, ist keine Wissenschaft, sondern eine Ideeologie!
Wissenschaft lebt von Kritik, Erneuerungen, Betrachtungen aus diversen Blickwinkeln.
Eine „Wissenschaft“, die sich dieser Betrachtungen nicht unterwerfen kann oder will, hat etwas zu verbergen. Eine falsche Interpretation, eine fehlerhafte These oder gar eine Lüge.

Es ist nicht nur unglücklich; es ist diffamierend.
Eine Wissenschaft, welche sich selbst als nicht kritisch zu betrachten sieht, ist keine Wissenschaft, sondern eine Ideeologie!
Wissenschaft lebt von Kritik, Erneuerungen, Betrachtungen aus diversen Blickwinkeln.
Eine „Wissenschaft“, die sich dieser Betrachtungen nicht unterwerfen kann oder will, hat etwas zu verbergen. Eine falsche Interpretation, eine fehlerhafte These oder gar eine Lüge.

Nun… offensichtlich freut sich das Rahmstorf – Team auch sehr über die Nominierung in der Kategorie „Wissenschaftsblog“. Bei der Klimalounge ist jedenfalls zu lesen:

„Wie wir erfahren haben, sind wir wieder bei der Wahl zum „Wissenschaftsblog des Jahres“ nominiert, wo wir im Vorjahr einen dritten Platz erreichten. Da wir inzwischen nicht mehr ganz von der Seriosität dieser Wahl überzeugt sind, …“

http://www.scilogs.de/klimalounge/2014-waermstes-jahr-in-europa-seit-mindestens-500-jahren/

Nun… offensichtlich freut sich das Rahmstorf – Team auch sehr über die Nominierung in der Kategorie „Wissenschaftsblog“. Bei der Klimalounge ist jedenfalls zu lesen:

„Wie wir erfahren haben, sind wir wieder bei der Wahl zum „Wissenschaftsblog des Jahres“ nominiert, wo wir im Vorjahr einen dritten Platz erreichten. Da wir inzwischen nicht mehr ganz von der Seriosität dieser Wahl überzeugt sind, …“

http://www.scilogs.de/klimalounge/2014-waermstes-jahr-in-europa-seit-mindestens-500-jahren/

Bitte keine englischsprachigen Blogs vorschlagen. Wir nehmen – da es um Wissenschaftskommunikation in Deutschland geht – nur deutschsprachige Blogs auf. Ich werde daher diesen Vorschlag demnächst löschen.

Bitte keine englischsprachigen Blogs vorschlagen. Wir nehmen – da es um Wissenschaftskommunikation in Deutschland geht – nur deutschsprachige Blogs auf. Ich werde daher diesen Vorschlag demnächst löschen.

Bitte keine englischsprachigen Blogs vorschlagen. Wir nehmen – da es um Wissenschaftskommunikation in Deutschland geht – nur deutschsprachige Blogs auf. Ich werde daher diesen Vorschlag demnächst löschen.

Bitte keine englischsprachigen Blogs vorschlagen. Wir nehmen – da es um Wissenschaftskommunikation in Deutschland geht – nur deutschsprachige Blogs auf. Ich werde daher diesen Vorschlag demnächst löschen.

Na was hatte ich gesagt? Alle 12 Monate werden sich Leute wieder an diesen Blog erinnern und die immer gleiche Frage stellen „Warum ist Blog XYZ nicht in der Wahlliste aufgeführt?“. Und zwischen diesen 12 Monaten werden sie einträchtig diese Seiten wieder meiden. Für diese Vorhersage brauchte ich weder Kristallkugel, noch eine ausgedehnte Studie. ^^

Anfang Oktober wurde das erste Mal nach Kandidaten für die Wissenschaftsblog des Jahres gesucht. In aller Unbescheidenheit darf ich sagen, dass ich der einzige User war, der diese Möglichkeit zur Kandidatennennung zumindest öffentlich genutzt hat. Gut, jetzt gibt es als neuen Versuch eine neue Kategorie. An den Reaktionen merkt man schnell, viele sehen allein die Aufstellung in die Kategorie „Wissenschaftsblog“ schon als Aufnahme in den Ritterstand, als Bestätigung für etwas, was andere scheinbar nicht wahrgenommen haben. Nämlich das ein bestimmter Blog nicht nur irgendetwas über Wissenschaft schreibt, sondern der Blog selbst schon Wissenschaft darstellt (wenn auch nur in einem Teilaspekt, der Kommunikation). Die Enttäuschung ist jetzt groß, dass einige Seiten nun vom erhofften Titel „Wissenschaftsblog“ immer noch weit entfernt sind, aber als „Wissenschaftskritiker“ eingestuft wurden. Ich finde den Ansatz zumindest mal „interessant“ und vielleicht ist es auch eine Art Kompromiss als Ergebnis der Diskussion vor fast genau 12 Monaten. Wissenschaftskritiker, ja, das ist etwas, was ich für die oben genannten Blogs durchaus unterschreiben würde. Schade ist leider nur, dass unser Gesellschaft den „Kritiker“ selbst äußerst „kritisch“ sieht und ihm wenig Wertschätzung und Vertrauen entgegenbringt. Aber Wissenschaft braucht Kritik. Intern, wie extern. Dessen Wert müssen viele noch erkennen.

MfG
S.Hader

Na was hatte ich gesagt? Alle 12 Monate werden sich Leute wieder an diesen Blog erinnern und die immer gleiche Frage stellen „Warum ist Blog XYZ nicht in der Wahlliste aufgeführt?“. Und zwischen diesen 12 Monaten werden sie einträchtig diese Seiten wieder meiden. Für diese Vorhersage brauchte ich weder Kristallkugel, noch eine ausgedehnte Studie. ^^

Anfang Oktober wurde das erste Mal nach Kandidaten für die Wissenschaftsblog des Jahres gesucht. In aller Unbescheidenheit darf ich sagen, dass ich der einzige User war, der diese Möglichkeit zur Kandidatennennung zumindest öffentlich genutzt hat. Gut, jetzt gibt es als neuen Versuch eine neue Kategorie. An den Reaktionen merkt man schnell, viele sehen allein die Aufstellung in die Kategorie „Wissenschaftsblog“ schon als Aufnahme in den Ritterstand, als Bestätigung für etwas, was andere scheinbar nicht wahrgenommen haben. Nämlich das ein bestimmter Blog nicht nur irgendetwas über Wissenschaft schreibt, sondern der Blog selbst schon Wissenschaft darstellt (wenn auch nur in einem Teilaspekt, der Kommunikation). Die Enttäuschung ist jetzt groß, dass einige Seiten nun vom erhofften Titel „Wissenschaftsblog“ immer noch weit entfernt sind, aber als „Wissenschaftskritiker“ eingestuft wurden. Ich finde den Ansatz zumindest mal „interessant“ und vielleicht ist es auch eine Art Kompromiss als Ergebnis der Diskussion vor fast genau 12 Monaten. Wissenschaftskritiker, ja, das ist etwas, was ich für die oben genannten Blogs durchaus unterschreiben würde. Schade ist leider nur, dass unser Gesellschaft den „Kritiker“ selbst äußerst „kritisch“ sieht und ihm wenig Wertschätzung und Vertrauen entgegenbringt. Aber Wissenschaft braucht Kritik. Intern, wie extern. Dessen Wert müssen viele noch erkennen.

MfG
S.Hader

Lieber Herr Kaiser, es geht in der zweiten Kategorie nicht um „wissenschaftskritisch“, sondern um „Wissenschaftskritik“, dh. Die Blogs beschäftigen sich mit der Wissenschaftskritik, durchaus teilweise auch auf Seite der Wissenschaft (etwa der GWUP-Blog). Das ist, da Sie auch auf sprachliche Feinheiten Wert legen, doch ein wesentlicher Unterschied. Und noch etwas Sprachliches, das einen wesentlichen Unterschied macht: Wissenschaft, die sich an der Wahrheit versucht, muss scheitern. Wissenschaft kann sich nur mit Wirklichkeit beschäftigen, tatsächlich sogar nur mit einem schmalen Ausschnitt der Wirklichkeit. Sie kann nur die Fragen beantworten, die sie vorher gestellt hat, alles andere bleibt der Wissenschaft verborgen.

Lieber Herr Kaiser, es geht in der zweiten Kategorie nicht um „wissenschaftskritisch“, sondern um „Wissenschaftskritik“, dh. Die Blogs beschäftigen sich mit der Wissenschaftskritik, durchaus teilweise auch auf Seite der Wissenschaft (etwa der GWUP-Blog). Das ist, da Sie auch auf sprachliche Feinheiten Wert legen, doch ein wesentlicher Unterschied. Und noch etwas Sprachliches, das einen wesentlichen Unterschied macht: Wissenschaft, die sich an der Wahrheit versucht, muss scheitern. Wissenschaft kann sich nur mit Wirklichkeit beschäftigen, tatsächlich sogar nur mit einem schmalen Ausschnitt der Wirklichkeit. Sie kann nur die Fragen beantworten, die sie vorher gestellt hat, alles andere bleibt der Wissenschaft verborgen.

Ich finde die Aufteilung in „wissenschaft“ und „wissenschaftskritisch“ sehr unglücklich, da hier leicht der Eindruck entstehen kann, dass alle in die zweite Kategorie „einsortierten“ Kandidaten eine weniger sachorientierte Argumentation und Arbeitsweise kennzeichnet. In einer Demokratie zählen Mehrheiten – in der Wissenschaft Wahrheiten… Sie geben ja selbst zu, dass es Ihnen nicht um Wahrheiten geht… Also erfolgt die Eingruppierung allein nach Ihrer persönlichen gusto?

Vielleicht könnte man für den einen oder anderen Blog der ersten Kategorie ja auch eine eigene Gruppe „Politisierte Wissenschaft“ bilden – so als „Gnadenbrot“, um sie überhaupt zu berücksichtigen… Um in diesem Zusammenhang mal auf das Thema „Wissenschaftskommunikation“ zu sprechen zu kommen: Es wäre mal interessant zu sehen, wie ein Herr Prof. Rahmstorf reagieren würde, wenn „sein Blog“ in diese Kategorie einsortiert werden würde… Er geht für seine eigene Meinung ja auch schonmal vor Gericht (- und verliert) 🙂

Ich halte – wenn man schon gruppiert – den Vergleich von Blogs mit ähnlichen Themenschwerpunkten interessant.

Beste Grüße
Dirk Kaiser

Ich finde die Aufteilung in „wissenschaft“ und „wissenschaftskritisch“ sehr unglücklich, da hier leicht der Eindruck entstehen kann, dass alle in die zweite Kategorie „einsortierten“ Kandidaten eine weniger sachorientierte Argumentation und Arbeitsweise kennzeichnet. In einer Demokratie zählen Mehrheiten – in der Wissenschaft Wahrheiten… Sie geben ja selbst zu, dass es Ihnen nicht um Wahrheiten geht… Also erfolgt die Eingruppierung allein nach Ihrer persönlichen gusto?

Vielleicht könnte man für den einen oder anderen Blog der ersten Kategorie ja auch eine eigene Gruppe „Politisierte Wissenschaft“ bilden – so als „Gnadenbrot“, um sie überhaupt zu berücksichtigen… Um in diesem Zusammenhang mal auf das Thema „Wissenschaftskommunikation“ zu sprechen zu kommen: Es wäre mal interessant zu sehen, wie ein Herr Prof. Rahmstorf reagieren würde, wenn „sein Blog“ in diese Kategorie einsortiert werden würde… Er geht für seine eigene Meinung ja auch schonmal vor Gericht (- und verliert) 🙂

Ich halte – wenn man schon gruppiert – den Vergleich von Blogs mit ähnlichen Themenschwerpunkten interessant.

Beste Grüße
Dirk Kaiser

„Wer Kritik mit böse gleichsetzt, entlarvt sich selbst.“

…schreiben, und dann einen Teufel als Symbol für die Wissenschaftskritik benutzen?
Ähm, merken Sie da was, Herr Korbmann?

„Wer Kritik mit böse gleichsetzt, entlarvt sich selbst.“

…schreiben, und dann einen Teufel als Symbol für die Wissenschaftskritik benutzen?
Ähm, merken Sie da was, Herr Korbmann?

Was wollt Ihr eigentlich? Die absolute Wahrheit? Die besitzt Ihr doch schon (meint Ihr!). Darf nur sein, was in Eurem Sinne ist? Könnt Ihr nicht akzeptieren, dass es Menschen mit anderer Meinung gibt, und die deshalb nicht gleich in der Ecke des „Bösen“ stehen? Ich möchte dies nicht Meinungsfaschismus nennen, aber wir hatten solche Systeme in unserem Land zwei Mal in der Vergangenheit mit bekannt furchtbarem Ergebnis. Wer Kritik mit böse gleichsetzt, entlarvt sich selbst.

Doch ganz im Ernst: Mein Thema ist Wissenschaftskommunikation, also die Kommunikation des Teilbereichs Wissenschaft untereinander und mit den übrigen Bereichen der Gesellschaft. Mir geht es nicht um Wahrheit (das ist eine Sache der Philosophen), sondern um Gestaltung der Wirklichkeit, hier unserer gesellschaftlichen Wirklichkeit. Auf die Wirklichkeit gibt es viele mögliche Perspektiven, keine davon ist von vornherein richtig oder falsch, per se „gut“ oder böse“. Daher gehört dazu aber auch, dass sich die Wissenschaftskommunikation mit den Kritikern auseinandersetzt: deshalb die Kategorie Blog-Teufel „Wissenschaftskritik“. Dies zusätzliche Kategorie hat außerdem zur Konsequenz, dass manche kritischen Blogs, die es wegen der Vielzahl möglicher Kandidaten nicht mehr in die Auswahlliste geschafft hätten, nun doch zur Wahl stehen.

Wer sich, trotz allen Respekts, den ich den Kritikern angedeihen lasse, hier als „Querulant“ behandelt sieht, leidet unter Verfolgungswahn. Wer mich als „linientreuen Mitläufer“ sieht, hat eine einfache Möglichkeit: wegbleiben, jeder, der sich an dieser Wahl beteiligt, tut dies freiwillig, kann es auch bleiben lassen. Und wer bei der Behauptung bleibt „auch eine Methode, um sich unbequeme Kritik vom Hals zu halten“, obwohl ich ihm meine Gründe für die Aufteilung dargelegt habe und obwohl er weiß, dass sein Blog ohne die Aufteilung gar nicht zur Wahl gestanden hätte, ist verbohrt. Mit Verfolgungswahn, Verbohrtheit und Böswilligkeit aber ist keine demokratische gesellschaftliche Wirklichkeit zu gestalten, sondern nur im offenen Diskurs. Das sollte eigentlich auch jemand wissen, der in diesem Staatswesen bereits Verantwortung getragen und verschiedene Positionen bezogen hat.

Was wollt Ihr eigentlich? Die absolute Wahrheit? Die besitzt Ihr doch schon (meint Ihr!). Darf nur sein, was in Eurem Sinne ist? Könnt Ihr nicht akzeptieren, dass es Menschen mit anderer Meinung gibt, und die deshalb nicht gleich in der Ecke des „Bösen“ stehen? Ich möchte dies nicht Meinungsfaschismus nennen, aber wir hatten solche Systeme in unserem Land zwei Mal in der Vergangenheit mit bekannt furchtbarem Ergebnis. Wer Kritik mit böse gleichsetzt, entlarvt sich selbst.

Doch ganz im Ernst: Mein Thema ist Wissenschaftskommunikation, also die Kommunikation des Teilbereichs Wissenschaft untereinander und mit den übrigen Bereichen der Gesellschaft. Mir geht es nicht um Wahrheit (das ist eine Sache der Philosophen), sondern um Gestaltung der Wirklichkeit, hier unserer gesellschaftlichen Wirklichkeit. Auf die Wirklichkeit gibt es viele mögliche Perspektiven, keine davon ist von vornherein richtig oder falsch, per se „gut“ oder böse“. Daher gehört dazu aber auch, dass sich die Wissenschaftskommunikation mit den Kritikern auseinandersetzt: deshalb die Kategorie Blog-Teufel „Wissenschaftskritik“. Dies zusätzliche Kategorie hat außerdem zur Konsequenz, dass manche kritischen Blogs, die es wegen der Vielzahl möglicher Kandidaten nicht mehr in die Auswahlliste geschafft hätten, nun doch zur Wahl stehen.

Wer sich, trotz allen Respekts, den ich den Kritikern angedeihen lasse, hier als „Querulant“ behandelt sieht, leidet unter Verfolgungswahn. Wer mich als „linientreuen Mitläufer“ sieht, hat eine einfache Möglichkeit: wegbleiben, jeder, der sich an dieser Wahl beteiligt, tut dies freiwillig, kann es auch bleiben lassen. Und wer bei der Behauptung bleibt „auch eine Methode, um sich unbequeme Kritik vom Hals zu halten“, obwohl ich ihm meine Gründe für die Aufteilung dargelegt habe und obwohl er weiß, dass sein Blog ohne die Aufteilung gar nicht zur Wahl gestanden hätte, ist verbohrt. Mit Verfolgungswahn, Verbohrtheit und Böswilligkeit aber ist keine demokratische gesellschaftliche Wirklichkeit zu gestalten, sondern nur im offenen Diskurs. Das sollte eigentlich auch jemand wissen, der in diesem Staatswesen bereits Verantwortung getragen und verschiedene Positionen bezogen hat.

Ungeachtet dessen, dass diese beiden Wissenschaftsblogs aufgeführt sind – unverständlicherweise unter einer äußerst merkwürdigen Rubrik „Wissenschaftskritikblogs“ gelistet – geht aus deren Inhalten definitiv nicht hervor, dass an dem seit Bestehen des Planeten ständigen Wandel des Wetters irgendeine Skepsis kundgetan wird.

MIt dieser willkürlichen Teilung in „gut“ und „böse“ outet sich m. E. der Initiator und Betreiber dieses Blogs hier als eher „linientreuer“ Mitläufer, dem echte wissenschaftliche Auseinandersetzung wahrscheinlich unbequem ist. So erscheint es offensichtlich einfacher, von vornherein die unliebsamen „Querulanten“ in das dafür vorgesehene Kästchen zu legen. Die mit einem solchen, grundsätzlich begrüßenswerten Wettbewerb verbundene Intension, mehrere Kandidaten unter gleichen Bedingungen fair an einer Startlinie antreten und sich messen zu lassen, ist nach meiner Auffassung ad absurdum geführt.

Da drängt sich doch die Frage auf, wem angesichts des Ergebnisses aus dem Vorjahr, bei dem einer dieser „bösen“ Blogs bemerkenswert gut auf dem vierten Platz lag, derartige kritische Blogs eventuell ein Dorn im Auge sind 🙂

Ungeachtet dessen, dass diese beiden Wissenschaftsblogs aufgeführt sind – unverständlicherweise unter einer äußerst merkwürdigen Rubrik „Wissenschaftskritikblogs“ gelistet – geht aus deren Inhalten definitiv nicht hervor, dass an dem seit Bestehen des Planeten ständigen Wandel des Wetters irgendeine Skepsis kundgetan wird.

MIt dieser willkürlichen Teilung in „gut“ und „böse“ outet sich m. E. der Initiator und Betreiber dieses Blogs hier als eher „linientreuer“ Mitläufer, dem echte wissenschaftliche Auseinandersetzung wahrscheinlich unbequem ist. So erscheint es offensichtlich einfacher, von vornherein die unliebsamen „Querulanten“ in das dafür vorgesehene Kästchen zu legen. Die mit einem solchen, grundsätzlich begrüßenswerten Wettbewerb verbundene Intension, mehrere Kandidaten unter gleichen Bedingungen fair an einer Startlinie antreten und sich messen zu lassen, ist nach meiner Auffassung ad absurdum geführt.

Da drängt sich doch die Frage auf, wem angesichts des Ergebnisses aus dem Vorjahr, bei dem einer dieser „bösen“ Blogs bemerkenswert gut auf dem vierten Platz lag, derartige kritische Blogs eventuell ein Dorn im Auge sind 🙂

Grewi ist doch viel mehr als para- und Grenzwissenschaft, und sicherlich nicht nur Wissenschaftskritik. Okay, manches ist auf dem Niveau von NTV oder n24. Aber für den interessierte Laien eben auch wissenschaftskommunikation. Der Name ist eigentlich irreführend. Insgesamt aber ein Lob zur Auswahl. Die Kritiker sollten mal halblang machen und versuchen, die eine oder andere Schärfe zu vermeiden. Geht doch bestimmt!

Grewi ist doch viel mehr als para- und Grenzwissenschaft, und sicherlich nicht nur Wissenschaftskritik. Okay, manches ist auf dem Niveau von NTV oder n24. Aber für den interessierte Laien eben auch wissenschaftskommunikation. Der Name ist eigentlich irreführend. Insgesamt aber ein Lob zur Auswahl. Die Kritiker sollten mal halblang machen und versuchen, die eine oder andere Schärfe zu vermeiden. Geht doch bestimmt!

Also vieles unter der Rubrik Wissenschaftskritik ist ja gar sicher keine Wissenschaftskritik, sondern Lobbyismus und Verschwörungstheorie.
Die tragen allenfalls zu einer Verdummung, aber zu keiner kritischen Aufklärung bei.

Also vieles unter der Rubrik Wissenschaftskritik ist ja gar sicher keine Wissenschaftskritik, sondern Lobbyismus und Verschwörungstheorie.
Die tragen allenfalls zu einer Verdummung, aber zu keiner kritischen Aufklärung bei.

Ich kann die Kritik nicht nachvollziehen: Nach Adam Riese sind drei Stimmen für 25 Kandidaten etwa ebenso gewichtig wie eine Stimme für acht Kandidaten. Und was dabei diskriminierend sein soll, habe ich auch nicht verstanden: Die andere Liste ist ohnehin schon zu lang, dann hätten viele Blogs der Wissenschaftskritik wegfallen müssen. weil sie mir aber aus Sicht der Wissenschaftskommunikation (darum geht es in diesem Blog) zu wichtig sind, habe ich die zweite Kategorie geschaffen.

Ich kann die Kritik nicht nachvollziehen: Nach Adam Riese sind drei Stimmen für 25 Kandidaten etwa ebenso gewichtig wie eine Stimme für acht Kandidaten. Und was dabei diskriminierend sein soll, habe ich auch nicht verstanden: Die andere Liste ist ohnehin schon zu lang, dann hätten viele Blogs der Wissenschaftskritik wegfallen müssen. weil sie mir aber aus Sicht der Wissenschaftskommunikation (darum geht es in diesem Blog) zu wichtig sind, habe ich die zweite Kategorie geschaffen.

Wissenschaft 3 Stimmen und Wissenschaftskritik 1 Stimme. Der Sinn dieser diskriminierenden Ab- und Ausgrenzung erschließt sich mir nicht!

Wissenschaft 3 Stimmen und Wissenschaftskritik 1 Stimme. Der Sinn dieser diskriminierenden Ab- und Ausgrenzung erschließt sich mir nicht!

Wissenschaftskritik 2014….
Die Wirklich wissenschaftlichen Blocks stehen genau dort drunter.
Die KLIMAWANDEL Seiten sind wohl eher was für Leutchen die sich gerne Betrügen lassen.

Wissenschaftskritik 2014….
Die Wirklich wissenschaftlichen Blocks stehen genau dort drunter.
Die KLIMAWANDEL Seiten sind wohl eher was für Leutchen die sich gerne Betrügen lassen.

Es geht um Vollständigkeit und nicht ob alles richtig sortiert ist, sehr geehrter Herr Korbmann. Außerdem ist nicht klar ausgedrückt, wer denn nun alles an den Ideen mitgewirkt hat. Daß es Schulwissen gibt, ergibt sich zwangsläufig aus der Tatsache, daß Schule nicht alles vermitteln kann, also Schulwissen begrenzt und/oder vereinfacht ist. In der Wissenschaft gilt das nicht. Wissenschaft umfaßt immer das gesamte Wissen. Weshalb sich Wissenschaftskritik nicht gegen die Wissenschaft als solche richtet, sondern gegen ihre selektive Anwendung, die zudem politisch/ideologisch mißbraucht wird. Ein hierfür geeignetes Beispiel ist das Milgram-Experiment, welches als Fälschung (durch Manipulation) daherkam, entlarvt wurde und immer noch durch die Gazetten wandert. Es ging übrigens bei dem Experiment um Ideologie – getarnt als Wissenschaft – und nicht um Wissenschaft.

Deshalb ist ideologisch motivierte Kritik an Wissenschaft eben keine Wissenschaftskritik, sondern Politik.

Es geht um Vollständigkeit und nicht ob alles richtig sortiert ist, sehr geehrter Herr Korbmann. Außerdem ist nicht klar ausgedrückt, wer denn nun alles an den Ideen mitgewirkt hat. Daß es Schulwissen gibt, ergibt sich zwangsläufig aus der Tatsache, daß Schule nicht alles vermitteln kann, also Schulwissen begrenzt und/oder vereinfacht ist. In der Wissenschaft gilt das nicht. Wissenschaft umfaßt immer das gesamte Wissen. Weshalb sich Wissenschaftskritik nicht gegen die Wissenschaft als solche richtet, sondern gegen ihre selektive Anwendung, die zudem politisch/ideologisch mißbraucht wird. Ein hierfür geeignetes Beispiel ist das Milgram-Experiment, welches als Fälschung (durch Manipulation) daherkam, entlarvt wurde und immer noch durch die Gazetten wandert. Es ging übrigens bei dem Experiment um Ideologie – getarnt als Wissenschaft – und nicht um Wissenschaft.

Deshalb ist ideologisch motivierte Kritik an Wissenschaft eben keine Wissenschaftskritik, sondern Politik.

Ja so ist das mit dem Unterschied zwischen Umgangs- und Wissenschaftssprache. Weil es ein Wort in der Fachsprache nicht gibt (Schulwissenschaft, selbst Goethe kannte die Schulweisheit), kann es nicht richtig sein. Ob in meinem (in meinem persönlichen Blog bin ich allein die „Herrschaften“) Oberstübchen noch alles stimmt, ob es Wissenschaftskritiker (warum müssen das Wissenschaftler sein?) gibt, ob sie teils aus ideologischer Perspektive kritisieren, das überlasse ich dem Urteil der Leser, die sich einmal die Blogs der Wissenschaftskritik näher ansehen.

Ja so ist das mit dem Unterschied zwischen Umgangs- und Wissenschaftssprache. Weil es ein Wort in der Fachsprache nicht gibt (Schulwissenschaft, selbst Goethe kannte die Schulweisheit), kann es nicht richtig sein. Ob in meinem (in meinem persönlichen Blog bin ich allein die „Herrschaften“) Oberstübchen noch alles stimmt, ob es Wissenschaftskritiker (warum müssen das Wissenschaftler sein?) gibt, ob sie teils aus ideologischer Perspektive kritisieren, das überlasse ich dem Urteil der Leser, die sich einmal die Blogs der Wissenschaftskritik näher ansehen.

„die sich ideologisch oder sachlich mit dem auseinandersetzen,“

Wissenschaftskritik als Ideologie? Ideologen als Wissenschaftskritiker = Wissenschaftler? Die Herrschaften von Science&Media mögen doch bitte mal den Inhalt ihrer intellektuellen Oberstübchen auf Vollständigkeit überprüfen. Da existiert offenbar eine gewaltige Wissenslücke hinsichtlich der Wissenschaftstheorie: Ideologie hat nichts mit Wissenschaftskritik gemeinsam und schon gar nicht mit Sachlichkeit.

„Schulwissenschaft“ gibt es auch nicht, denn in der Wissenschaft zählt nach der anzuwendenden Wissenschaftstheorie nur der Beweis bzw. die Falsifizierbarkeit.

„die sich ideologisch oder sachlich mit dem auseinandersetzen,“

Wissenschaftskritik als Ideologie? Ideologen als Wissenschaftskritiker = Wissenschaftler? Die Herrschaften von Science&Media mögen doch bitte mal den Inhalt ihrer intellektuellen Oberstübchen auf Vollständigkeit überprüfen. Da existiert offenbar eine gewaltige Wissenslücke hinsichtlich der Wissenschaftstheorie: Ideologie hat nichts mit Wissenschaftskritik gemeinsam und schon gar nicht mit Sachlichkeit.

„Schulwissenschaft“ gibt es auch nicht, denn in der Wissenschaft zählt nach der anzuwendenden Wissenschaftstheorie nur der Beweis bzw. die Falsifizierbarkeit.

GreWi bietet mehr als Grenz- und Parawissenschaft! Vieles auch für den Normalo verständlich beschrieben.

GreWi bietet mehr als Grenz- und Parawissenschaft! Vieles auch für den Normalo verständlich beschrieben.

Vielen dank für die Nominierung. Ich habe gesehen das ich wohl schon letztes Jahr mit in der Liste stand. Da ging es aber völlig an mir vorbei.
Ich bin gespannt wie das dieses Jahr verläuft 🙂

Viele Grüße
Stefan

P.S. E-Mail mit der Bitte um Namensänderung bei der Beschreibung meines Blogs, ging schon raus.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.