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„Wissenschaftskommunikation im Wandel“ – Ein aktuelles Storify

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"Wissenschaftskommunikation im Wandel" - Tagung an der Universität Zürich
„Wissenschaftskommunikation im Wandel“ – Tagung an der Universität Zürich

Da ich nicht selbst dabei sein kann, hier das ständig aktualisierte Storify der Tagung „Wissenschaftskommunikation im Wandel“, das erste Treffen der Ad-hoc-Gruppe „Wissenschaftskommunikation“  der Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaften (DGPuK). Die Redner sind interessant, einige Tweets schon sehr spannend. Das Storyfy werde ich ständig aktualisieren.

NACHTRAG im Nachinein: Es ist schade, dass von dieser Tagung, die ja ganz wesentlich von den Veränderungen bestimmt war, die das Internet in der Kommunikationswelt ausgelöst hat, so wenig im Internet zu finden war. Kein Tagungsblog, keine Tagungszusammenfassungen, keine Berichte, keine Folien oder Vortragstexte. Gibt es nicht genug Studenten/Doktoranden in den Kommunikatioswissenschaften, die sich hier einmal in der Praxis hätten erproben können? „Eine Publikation ist geplant“ hieß es irgendwo in den Unterlagen, sicher als Buch, irgendwann, irgendwo, nur für eine eingeweihte Minderheit erreichbar, wenn schon längst die aktuellen Entwicklungen und Diskussionen über alles hinweg gegangen sind. Kommunikationswissenschaften im Wandel?

Viel Spaß bei den Tweets und den – wenigen – Berichten:

Jahrestagung „Wissenschaftskommunikation im Wandel“ http://sfy.co/bZRL #storify #wisskomm14 #scicomm

1 Anwort auf „„Wissenschaftskommunikation im Wandel“ – Ein aktuelles Storify“

Lieber Herr Korbmann,

Ich stimme Ihnen zu, dass gerade jene Wissenschaftler, die sich mit Wissenschaftskommunikation beschäftigen, nicht unter sich bleiben, sondern eine breitere Öffentlichkeit suchen sollten. Von den Veranstaltern hätte in dieser Richtung sicher mehr initiiert und organisiert werden können.

Es ist allerdings nichts ganz richtig, dass im Vorfeld und im Anschluss der Tagung kein Bericht und keine Tagungszusammenfassung erschienen sind. Es sind bspw. in der Medienwoche zwei Artikel erschienen, die Stephanie Fiechtner und ich geschrieben haben:

Ein Vorbericht, der das Thema umreißt
http://medienwoche.ch/2014/01/31/gleichgewicht-droht-zu-kippen/

und ein Nachbericht mit konkreten Ergebnissen der Tagung
http://medienwoche.ch/2014/02/14/wie-wissenschaftler-herausfanden/

Darüber hinaus wird es in Kürze einen Artikel von Dino Trescher im Euroscientist geben. Alle drei Verfasser sind Doktoranden, die an der Tagung teilgenommen und/oder vorgetragen haben und die Veröffentlichungen selbst initiiert haben.

Wenn dies auch nicht den ganzen Auftrag zu mehr Öffentlichkeit einlöst, so ist dies sicher dennoch ein Anfang.

Nicht zuletzt gab es auf der Tagung eine Sitzung, in der genau dies besprochen wurde. Und dabei wurde ganz betont die Haltung eingenommen, dass gerade die sich herausbildende Fachgruppe zur Wissenschaftskommunikation gefordert sei, neue Kommunikationswege zu gehen. Deswegen denkt man bzgl. der Publikation zur Tagung über open access Lösungen nach, damit eine breitere Öffentlichkeit auf die Ergebnisse der Tagung zugreifen kann. Wie genau das alles laufen wird, wird gerade noch diskutiert, ist also noch nicht von A-Z entschieden. In jedem Fall gibt es aber Anstrengungen, die Ergebnisse breiter zu kommunizieren. Hierbei ist natürlich ein enormer Zeitverzug zu bedenken. Es wird also noch eine ganze Weile dauern, bis die Ergebnisse der Tagung vollumfänglich zur Verfügung stehen – wie für wissenschaftliche Konferenzen bislang noch typisch.

Ich bin vollkommen bei Ihnen, dass von allen Seiten aus mehr getan werden muss und eine breitere Kommunikation nicht ganz dem Zufall und der Eigeninitiative überlassen werden sollte. Die Kritik an der fehlenden Kommunikation sollte jedoch nicht zu allgemein und nicht zu vorschnell getroffen werden.

Beste Grüße
Silke Fürst

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