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Wissenschaftskommunikation – Für wen? Treffpunkt Wissenschaftskommunikation #WisskomMUC

Am 28. November 2018, 18.00 Uhr in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Für wen machen wir eigentlich Wissenschaftskommunikation? – Für die Wissenschaft! – Na klar. Unsere Aufgabe ist es aber, die Wissenschaft und alles wichtige, was sich in ihr tut, für andere darzustellen, für die Gesellschaft. Denn Kommunikation wäre nicht Kommunikation, wenn es kein Gegenüber gäbe. Wer aber ist das?…..

Hoppla! Schon einmal gelesen? Sogar hier in diesem Blog? Kein Wunder, denn dies ist die Einführung zum nächsten „Treffpunkt Wissenschaftskommunikation München“ #WisskomMUC. Und er soll so sein, wie wir ihn eigentlich schon für den 19. April geplant hatten: Es geht darum, was Bürger von der Wissenschaft halten. Darüber solle Markus Weißkopf von „Wissenschaft im Dialog“ sprechen, doch ganz kurzfristig musste er wegen Krankheit absagen.

Jetzt aber kommt er aus Berlin zum „Treffpunkt“ nach München und berichtet uns über neue Ergebnisse und Auswertungen des „Wissenschaftsbarometers“, einer jährlichen repräsentativen Umfrage um die Einstellung der Bevölkerung zur Wissenschaft, die er selbst initiiert hat und weiterhin betreut.

Die „Forschungssprecher des Jahres 2018“ werden ausgezeichnet.

Und noch etwas zusätzlich, was im April nicht geplant war: Die „Forschungssprecher des Jahres 2018“ werden ausgezeichnet. Rund 700 Wissenschaftsjournalisten in Deutschland, Österreich und der Schweiz waren persönlich aufgerufen, sie zu wählen. Übrigens: Weißkopf war „Forschungssprecher des Jahres 2017“.

Doch nun weiter mit der Einführung des Vortrags von Markus Weißkopf: Wer sind das, „die Gesellschaft“?

Darauf gibt es viele Antworten: Die Laien, die Kollegen, die Interessierten, die Politiker, der mögliche Nachwuchs, die Gebildeten, die Entscheider, und, und, und…. Sie enden alle in einer verschwommenen, riesigen Zielgruppe: Es gilt, die Bevölkerung zu erreichen, in all ihren verschiedenen Facetten – vom gläubigen Esoteriker bis zum faszinierten Faktenjünger, vom unsicheren Jugendlichen bis zum ideologisch gefestigten Politiker. Doch wie denkt, wie reagiert diese Bevölkerung über bzw. auf Wissenschaft? Genauso wie Wissenschaftler, Wissenschaftskommunikatoren? Oder ganz anders?

Eine Frage, die angesichts der Tatsache, dass die Wissenschaft durch „Fake news“ und „alternativen Fakten“ ihre totale Abhängigkeit von der Gesellschaft entdeckt hat, gerade für Wissenschaftskommunikatoren immer wichtiger wird. Und diese Frage steht im Mittelpunkt des fünften „Treffpunkt Wissenschaftskommunikation München“ #WisskomMUC, der am 28. November in der bayerischen Akademie der Wissenschaften stattfindet.

Das Büro „Wissenschaft im Dialog“ der deutschen Forschungsorganisationen veröffentlicht seit vier Jahren regelmäßig das „Wissenschaftsbarometer“, eine repräsentative Umfrage in der Bevölkerung über ihre Haltung zur Wissenschaft. Darin wird deutlich, dass ein Großteil der Bürger ganz anders über Forscher und ihre Themen denkt, als die meisten Wissenschaftler es sich wünschen.

Markus Weißkopf: Der Initiator des „Wissenschaftsbarometer“ spricht darüber, was die Bürger von der Wissenschaft halten.

Markus Weißkopf ist nicht nur Geschäftsführer von “Wissenschaft im Dialog“ (WiD), sondern auch Initiator des „Wissenschaftsbarometers“. Im laufenden Diskurs über Wissenschaft und Gesellschaft ist es zu einer unentbehrlichen Referenz geworden ist. (Befangenheits-Hinweis: Ich selbst war am Beginn des „Wissenschaftsbarometers“ als Berater der „Philip Morris Stiftung“ an seiner Finanzierung aktiv beteiligt.) Weißkopf präsentiert beim „Treffpunkt Wissenschaftskommunikation“ nicht nur aktuelle Ergebnisse über die Haltung der Bürger zur Wissenschaft, sondern auch neue Auswertungen der repräsentativen Umfrage.

Wie sehen Bürger Fragen an die Wissenschaft, wie: Sind Wissenschaftler wirklich überwiegend korrupt? Sind Klimaforscher schlechtere Faktenlieferanten als Forscher zu Erneuerbaren Energien? Oder vertrauen die Menschen ohnehin viel zu sehr den Wissenschaften, anstatt ihren Gefühlen und ihrem Glauben? Markus Weißkopf wird Antworten wissen, wie solche Meinungen zustande kommen und – vor allem – als „Forschunssprecher des Jahres 2017“ praxisnah mitdiskutieren, wie Wissenschaftskommunikation dagegen angehen kann.

Das Ziel des „Treffpunkts Wissenschaftskommunikation“ ist: After work, Neues erfahren, Fortbildung, Austausch, Kennenlernen, Dabeisein, Networking – miteinander/voneinander profitieren. Inzwischen gibt es auch eine lebendige Facebook-Gruppe zum „Treffpunkt Wissenschaftskommunikation München“. Wenn Sie mal reinschauen wollen: https://www.facebook.com/groups/wisskomMUC/.

Der „Treffpunkt Wissenschaftskommunikation München“ #WisskomMUC findet zum fünften Mal statt. Hier kommen die Forschungssprecher aus dem Raum der bayerischen Landeshauptstadt zusammen, aber auch Wissenschaftler, die an Wissenschaftskommunikation interessiert sind. Der „Treffpunkt“ wurde von diesem Blog „Wissenschaft kommuniziert“ initiiert, Gastgeber ist dieses Mal die Bayerische Akademie der Wissenschaften. Näheres zu den bisherigen Abenden des „Treffpunkts“ #WisskomMUC finden Sie in den Beiträgen „Das Paradox der Wissenschaftskommunikation„, „Die Kluft zwischen Logik und Empathie„, „Ein Clash der Kulturen“  und „Wie Vertrauen entsteht und vergeht„.

Auch die Leser dieses Blogs sind herzlich eingeladen: Wenn Sie im Raum München dazugehören, wenn Sie gerade in München sind oder sich sogar auf den Weg nach München machen wollen: Herzlich willkommen. Es ist eine gute Gelegenheit, einen kompetenten Experten zu erleben, Neues zu erfahren und Kollegen zu treffen: Beim „Treffpunkt Wissenschaftskommunikation München“ #WisskomMUC am 28. November 2018 um 18.00 Uhr in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Alfons-Goppel-Str. 11 (Rückseite der Residenz) (U-Bahn: Odeonsplatz U3, U4, U5, U6, 5 Minuten Fußweg).

Bitte melden Sie sich  bis zum 27. November (24.00 Uhr) an. Hier können Sie sich anmelden. Herzlich Willkommen!

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