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Beruf Wissenschaftskommunikation Wissenschaft und Kommunikation

Wie verschieden Menschen auf Wissenschaft reagieren – „Treffpunkt Wissenschaftskommunikation“ #WisskomMUC am 12. September

Blogautor Wissenschaft kommuniziert

Für einen Wissenschaftler mag es absonderlich sein, doch es ist die Realität: Er ist umgeben von Menschen, die sich brennend für Wissenschaft interessieren, ganz besonders angesichts seiner eigenen Motivation: Aber es gibt auch Menschen, die sich überhaupt nicht für Wissenschaft interessieren, ja sogar solche, die wissenschaftliche Erkenntnis ablehnen, ihr feindlich gegenüberstehen, sie bewußt missachten – Ja es gibt sie!

Menschen sind verschieden, in ihrem Äußeren, in ihren Interessen, in ihren Vorlieben. Und es sind gar nicht so wenige, die uninteressiert sind oder der Wissenschaft sogar ablehnend gegenüber stehen, je nach Umfrage (und Fragestellung) bis über 40 Prozent der Bevölkerung.

Und auch bei den Wissenschaftsinteressierten gibt es deutliche Unterschiede, etwa zwischen denen, die als echte Fans an den Lippen der Wissenschaftler hängen, jedes neue Ergebnis aufsaugen, damit ihr Weltbild erweitern und am liebsten selbst bei Forschungsprojekten mitarbeiten. Und denen, die zwar generell den Bemühungen der Forscher positiv gegenüber stehen, aber neue Ergebnisse – besonders wenn sie sie selbst betreffen – doch erst einmal mit einem „ob das wohl stimmt?“ versehen, die eben auch die Vorläufigkeit und Widersprüchlichkeit in der Wissenschaft wahnehmen und die realisieren, dass Wissenschaft immer nur einen Teil der Wirklichkeit abbilden kann.

Prof. Mike S. Schäfer, Professor für Wissenschaftskommunikation an der Universität Zürich: Der Gast beim kommenden „Treffpunkt Wissenschaftskommunikation München“ #WisskomMUC

Alle diese Unterschiede sind das Forschungsgebiet von Prof. Mike S. Schäfer, Professor für Wissenschaftskommunikation an der Universität Zürich. Beim nächsten „Treffpunkt Wissenschaftskommunikation München“ #WisskomMUC wird er über ein Werkzeug sprechen, mit denen sich diese unterschiedlichen Gruppen identifizieren und beschreiben lassen: die Segmentationsanalyse. Ganz wichtig für die praktische Wissenschaftskommunikation, denn hier geht es ja gerade darum, Zielgruppen möglichst gut kennen zu lernen und zu verstehen, um zu berücksichtigen, wer auf welche Kommunikationsmaßnahmen anspricht.

Prof. Schäfer hat die Segmentationsanalyse für die Wissenschaftskommunikation entwickelt und wird weltweit dafür anerkannt. Die letzten Verabredungen zu seinem Vortrag beim „Treffpunkt“ hat er per Mail aus Australien getroffen. In Europa gilt er als einer der führenden Köpfe der „Science of Science Communication“. Sein Vortrag und die Diskussion mit ihm verspricht einen interessanten und praktisch gut nutzbaren Abend.

Der „Treffpunkt“ #WisskomMUC wandert als Gast von einer Münchner Forschungsinstitution zur anderen – Gelegenheit, die unterschiedlichsten Umgebungen kennenzulernen, in denen Wissenschaft im Raum München stattfindet. Gastgeber des kommenden „Treffpunkts“ ist die Hochschule München, eine der größten Hochschulen für angewandte Wissenschaft in Deutschland. Der „Treffpunkt“ findet statt am 12. September um 18.00 Uhr im Oskar-von-Miller-Saal, Raum A1.04, Lothstr. 34, 80335 München (Tram 20,21, 22, Haltestelle Hochschule München/Lothstraße).

Der „Treffpunkt Wissenschaftskommunikation München“ #WisskomMUC  ist eine Initiative dieses Blogs „Wissenschaft kommuniziert“. Er bringt Forschungssprecher, Pressesprecher, Öffentlichkeitsarbeiter und Onliner aus der Wissenschaft zusammen, sowie Wissenschaftler, die sich für Wissenschaftskommunikation interessieren. Ziel ist es: After work, Neues erfahren, Fortbildung, Austausch, Kennenlernen, Dabeisein, Networking – miteinander/voneinander profitieren. Näheres zu den bisherigen Abenden des „Treffpunkts“ #WisskomMUC finden Sie in den Beiträgen

Auch die Leser dieses Blogs sind herzlich eingeladen: Wenn Sie im Raum München dazugehören, wenn Sie gerade in München sind oder sich sogar auf den Weg nach München machen wollen: Herzlich willkommen. Es ist eine gute Gelegenheit, einen kompetenten Experten der Wissenschaftskommunikation zu erleben, Bitte melden Sie sich unter folgendem Link bis zum 11. September (24.00 Uhr) an: Hier können Sie sich anmelden.

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