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Wissenschaftskommunikation wo bist Du? – Ein Weckruf für eine Jahrhundertchance

Blogautor Wissenschaft kommuniziert

Ein Virus beherrscht die Welt: Wieviel hat Wissenschaftskommunikation zum Corona-Virus zu sagen? (Grafik: Wikicommons)

Manchmal erinnert mich das derzeitige Mediengeschehen an die erste Mondlandung – anno 1969. Ja, ich habe sie erlebt, als Praktikant in der „Mondredaktion“ der Deutschen Presse-Agentur dpa. Das Thema Mond beherrschte alles, kaum etwas anderes fand noch den Weg über den „Ticker“ (für die Jüngeren: damals wurden die Nachrichten noch per Fernschreiber verbreitet, mit etwa 75 bit/sec). Und dpa berichtete über jedes noch so alltägliche Detail der Mondreise: wie die Astronauten im Weltraum navigieren, wie sie mit dem Kontrollzentrum in Verbindung stehen, selbst wie sie in der Schwerelosigkeit auf die Toilette gehen. Die Medien (damals noch kein Internet) saugten alles begierig auf und verbreiteten es weiter.

Heute heißt das Thema „Corona“. Wieder einmal ist der Hunger nach Informationen unersättlich, gleichgültig ob Alltägliches oder Informationen zu wissenschaftlichen Details, etwa über die Rate von falschpositiven Ergebnissen, über die Übertragbarkeit von Resultaten auf andere Grundgesamtheiten, um „Herdenimmunität“ oder um Wachstumsraten und ob sie exponentiell sind oder nicht. Der Name der amerikanischen Johns-Hopkins-Universität kommt in jeder Nachrichtensendung vor. Die Öffentlichkeit verfolgt Verdopplungsraten so gespannt wie sonst Bundesligaergebnisse (auf die sie im Moment verzichten muss) und wartet auf Signale aus der Wissenschaft, wie sie ihr Leben mit der Pandemie bewältigen kann. Die Menschen gieren nach Informationen aus der Wissenschaft, nach Ergebnissen und Einschätzungen von Wissenschaftlern und sind bereit, ihr Alltagsleben danach zu gestalten, wie seit Jahrzehnten nicht mehr.

Ein Wissenschaftler als Gesicht der Krise: Wird der Virologe Prof. Drosten genug von erfahrenen Kommunikatoren unterstützt? (Foto: NDR)

Im Mittelpunkt stehen verständlicherweise Virologen und Epidemiologen, die sich bislang auch wacker im Ansturm der Medien geschlagen haben (siehe den Post „Der Krisen-Anker – Ein Virologe als Glückstreffer der Wissenschaftskommunikation“ in diesem Blog). Ihr Problem: Sie wussten selbst am Anfang herzlich wenig über das neue Corona-Virus SARS-CoV-2 und die dadurch ausgelöste Erkrankung COVID-19 (erst nach und nach ein bisschen mehr), aber jeder erwartete von Ihnen Prognosen wie es weiter geht (die bekanntlich schon auf der Basis sicheren Wissens ziemlich schwierig sind). Doch dann kam die Zeit, da alle wichtigen wissenschaftlichen Grundlagen drei Mal gesagt und beschrieben waren, und da die Politiker die wissenschaftlichen Fakten vor allem zur Stützung ihrer eigenen Absichten nutzen wollten.

Spätestens jetzt hätten die Wissenschaftler dringend die Unterstützung von erfahrenen Kommunikatoren gebraucht. Jetzt wäre es nötig gewesen, erfahrene Berater, Planer und Sparringspartner hinzuzuziehen, die in der Lage sind, einerseits den Heißhunger der Medien nach zugkräftigen Schlagzeilen und das Interesse der Politiker an passenden Entscheidungsgrundlagen und andererseits die begründete Zurückhaltung der Wissenschaftler (denen es natürlich auch um Zuverlässigkeit, Glaubwürdigkeit und die eigene Reputation geht) auszutarieren. Doch von erfahrenen Wissenschaftskommunikatoren war weit und breit nichts zu sehen.

Nun gut, sie sind nicht immer sichtbar, sondern bleiben in einer Situation, wo sachkundige Wissenschaftler als Gallionsfiguren gebraucht werden, ohnehin besser im Hintergrund. Doch einige Indizien sprechen dafür, dass sie auch hier nicht sehr aktiv waren. So war etwa im szenen-internen Untergrund in den Sozialen Netzen kaum etwas über die Hauptakteure und ihre Probleme zu hören (einzig erwähnenswert: ein kluger Kommentar des Sprechers der VolkswagenStiftung, Jens Rehländer, in der DUZ zu den „unterschiedlichen Logiken“ in Wissenschaft und Medien).

Prof. Hendrik Streeck bei der Pressekonferenz des Landes Nordrhein-Westfalen zu den „Heinsbergprotokollen“ (Foto:NRW)

Und wohl kaum auch sonst wäre der renommierte Bonner Virologe Prof. Hendrik Streeck so bereitwillig auf das Angebot der PR-Agentur StoryMachine eingegangen (die dank Mitgründer Ex-BILD-Chefredakteur Kai Diekmann sicher mehr Erfahrungen mit zugkräftigen Schlagzeilen als mit Wissenschaft hat), seine Ad-hoc-Untersuchungen kommunikativ zu unterstützen (mit dem schlagkräftigen Titel „Heinsbergprotokolle“).

Und auch eine der wichtigsten Zielgruppen der Wissenschaftskommunikation griff angesichts Nichtansprechbarkeit der Kommunikationsstellen zu ungewöhnlichen Mitteln: Die Vereinigung der Wissenschaftsjournalisten „Wissenschaftspressekonferenz“ (WPK) beklagte sich in einem Offenen Brief bitterlich und detailliert über „Schieflagen bei der Kommunikation und Engpässe bei den Recherchemöglichkeiten“ zu beklagen. Da waren Pressestellen nicht zu erreichen, antworteten mit erheblicher Verzögerung, ja selbst so einfache Dinge wie Telefonumleitungen funktionierten nicht.

War die Wissenschaftskommunikation mit dem Lockdown der Universitäten in einen verspäteten Winterschlaf verfallen? Dabei entstand doch vor der Haustüre – auch des Home Office – gerade eine Jahrhundertchance: Seit Jahrzehnten waren Informationen, Perspektiven und Einschätzungen aus der Wissenschaft nicht mehr so gefragt, wie in diesen Wochen. In den USA haben sich acht milliardenschwere Stiftungen zusammengetan, um ein Programm gegen die Entfremdung von Wissenschaft und Gesellschaft zu entwickeln. Hier rückte die Gesellschaft in all ihren Bereichen geradezu auf die Wissenschaft zu, orientierte sich an ihr, wie selten zuvor. Jetzt wäre es Aufgabe der Wissenschaftskommunikation, die neue Bedeutung von Wissenschaft für die Gesellschaft zu unterstützen und mit geschickten Aktionen zu verstetigen.

Stattdessen aber kaum Pressemitteilungen außerhalb der Routine (die ohnehin gegen Corona keine Chancen hatten, veröffentlicht zu werden), kaum noch Diskussionen in Social Media (mit wenigen Ausnahmen, etwa Josef Zens vom Geoforschungszentrum Potsdam).

Techniker helfen in der Krise: Ein einfaches und preiswertes Beatmungsgerät, das eventuell Entwicklungsländern in der Not helfen könnte. (Foto: RWTH)

Doch ich will nicht ungerecht sein, es kann auch sein, dass ich trotz intensiver Mediennutzung das ein oder andere übersehen habe: Einigen Kollegen fiel doch etwas zu Corona ein, ohne dass sie Virologen bemühen mussten. Da gab es etwa eine Pressemeldung der RWTH Aachen, wo Biomedizintechniker ein einfaches und preiswertes Beatmungsgerät für Notfälle entwickelt haben, das sich mit einem heimischen 3D-Drucker herstellen lässt. Doch leider keine Zulassung in Deutschland und kein Wort zu einem möglichen Einsatz in Entwicklungsländern, wo sie sicher bald gebraucht werden. Oder eine Meldung der Max-Planck-Gesellschaft, wo Aerosolforscher die Gerätschaften ihres Instituts für Chemie in Mainz und ihr Knowhow zweckentfremdet haben und untersuchten, welche Materialien im Haushalt sich am besten für selbstgebaute Atemschutzmasken eignen. Überraschendes Ergebnis: unbenutzte Staubsaugerbeutel.

Und natürlich die Nationale Wissenschaftsakademie „Leopoldina“, die zwar sehr langsam in Schwung kam (über drei Wochen dauerte es nach dem Ausbruch im Kreis Hengsberg bis zur ersten Stellungnahme und einer mageren Corona-Expertenliste), die aber inzwischen drei Ad-hoc-Stellungnahmen veröffentlicht hat, von denen vor allem die dritte große Beachtung fand. Ihr Fokus: Die Beratung der Politik bei ihren Entscheidungen.

Ansonsten aber zu dem Thema, das alle Menschen in dieser Republik bewegte, und zu dem wissenschaftliche Expertise gefragt war wie nie: große Flaute. Auch keine sichtbare Reaktion auf die Mahnung von Markus Weißkopf in einem Interview (leider nur in einem Halbsatz ausgesprochen): Mehr Wert auf Wissenschaftskommunikation zu legen, die nicht nur die Ziele der einzelnen Institutionen, sondern auf Kommunikation, „die unsere gemeinsamen Ziele (der Wissenschaft) strategisch verfolgt.“ Wenn es um das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft geht, genügt es nicht, einzelne Institutionen gut aussehen zu lassen.

Die Situation sollte ein Weckruf sein: Es wird Zeit, dass die Wissenschaftskommunikation in Deutschland aufwacht – jeder der die Rolle der Wissenschaft in der Gesellschaft für wichtig hält– um gemeinsam zu diskutieren, wie sich diese Jahrhundertchance für das Verhältnis Wissenschaft und Gesellschaft am besten nutzen lässt. Es wird Zeit, Strategien dafür zu entwickeln. Die Corona-Krise ist das beste Beispiel, dass es gelingen kann, den Graben zwischen beiden Bereichen zu überwinden. Jetzt geht es darum herauszufinden, wie sich dies nach der Corona-Krise und mit den neuen Erfahrungen verstetigen lässt. Es wird genauso Zeit, dass der Gedanke der Wissenschaftskommunikation in das Bewusstsein aller Wissenschaftler hineingetragen wird, durch Kommunikation nach Innen, durch Anregungen und Anreize aus dem Wissenschaftssystem, aber auch von Außen. Es geht darum, nach der Krise (und dem Höhenflug des Hungers nach Wissenschaftsinformationen) nicht weiterzumachen wie bisher, sondern darauf aufzubauen und die Erfolge der letzten Wochen weiter zu entwickeln.

Die Coronakrise hat gezeigt, wie sehr diese Gesellschaft Wissenschaft braucht, aber auch, dass Wissenschaft nicht ein Parallelsystem neben der Gesellschaft sein kann, sondern sich mit der Gesellschaft austauschen muss, wenn sie ihre Privilegien bewahren will, die sie braucht um erfolgreich weiter zu arbeiten. Wissenschaftler haben in Corona-Zeiten Millionen Menschen überzeugt, ohne Murren und Proteste für beschränkte Zeit auf essentielle Rechte zu verzichten, auf einander Rücksicht zu nehmen, zum Wohle anderer auch vom eigenen Weg abzuweichen. Wenn Wissenschaft dies bei Corona kann, bringt sie es auch fertig, bei der Lösung anderer gesellschaftlicher Probleme aktiv mitzuarbeiten. Selbst wenn, wie etwa beim Klimawandel, die Bedrohung nicht so unmittelbar für jeden Einzelnen heraufzieht.

Die Welt der Wissenschaftskommunikation ist nach der Corona-Krise nicht mehr die selbe wie vorher. Es gilt, die neuen Chancen zu nutzen und dafür viele Herausforderungen zu bewältigen.

Dieser Blog will dazu mit beitragen.

Übrigens: Nach dem Ende des Mondlandeprogramms der USA vor einem halben Jahrhundert, gab es noch keine Vorstellung von Wissenschaftskommunikation oder gar von ihrer Notwendigkeit. Das Ergebnis des Hypes war eine üppige PR-Abteilung der Weltraumbehörde NASA, die später – als sie für politische Zwecke missbraucht wurde – mehr und mehr ihre Glaubwürdigkeit verlor. Daneben wuchsen aber in den USA – aus anderen Gründen – Kommunikationsabteilungen an vielen Forschungsinstitutionen. Der Gedanke der Kommunikation mit der Gesellschaft ist in der Wissenschaft deutlich präsenter als bei uns. In Deutschland begann die Entwicklung der Science Communication deutlich später: Wir haben gerade „20 Jahre PUSH“ gefeiert (siehe dazu den Blogpost „Vom Verständnis zur Verständigung – Denkanstöße nach 20 Jahren PUSH“).

4 Antworten auf „Wissenschaftskommunikation wo bist Du? – Ein Weckruf für eine Jahrhundertchance“

Noch ein Kommentar. Beim Lesen musste ich an die grandiose Selbstreflexion des Ressortchefs für Politik in der ZEIT No. 16 (8.4.) denken. Überschrift „Angesteckt“. Gibt es auch als Podcast-Gespräch den Politik-Ressorts, ging wohl den Artikel voraus, obwohl der Podcast erst am 9.4. erschien. Lesens- und hörenswert!

Leider liegen mir kritische Töne auf der Zunge. Dabei komme ich aus der Wissenschaftstheorie und beschäftigte mich vor Corona mit Poppers Position in der Frage der Quantentheorie, welche auf der Seite Einsteins, Schrödingers und dem frühen De Broglie anzusiedeln ist. Ein Trauerspiel, wie sehr damals die Einzelkämpfer mundtot gemacht wurden, während die schwächere Position durch praktische Erfolge einen Scheinsieg verbuchte.
Diese Gefahr besteht gerade wieder: Man schafft weniger Verkehrtote mit der Stilllegung des Verkehrs und änstigt sich nun, die Straßen wieder mit neuen Geschwindigkeitsbegrenzungen wieder zu öffnen, weil irgendwo jemand „wissenschaftliche“ Modellberechnungen, welche wieder hohe Verkehrstote berechnen. Warum? Weil die Autofahrer die neuen Geschwindigkeitsregeln ignorieren werden? Weil Oldtimer-Fahrer und Fahrer ohne Airbag sich ungeschützt weiter auf den Autobahnen bewegen werden?
Ich sage, die Politik hat gerade ein Problem, weil sie sich von Modellberechnungen beeindrucken lässt, welche für Schwärme, Ameisen oder Schafe gelten mögen, nicht für Menschen, welche sich wie in Schweden der Gefahrenlage bewusst sind und ihr Verhalten ändern und anpassen!
Daher mein Fazit: Bei DIESEM Virus (welcher nicht Ebola ist) kann man WENIGER Wissenschaft mit Impfstoffentwicklung über mehr als ein Jahr gebrauchen, sondern Pragmatismus, Intelligenz und Kreativität im Bereich des Schutzes der gefährdeten Personen!
Mein Vorschlag: Senioren-Öffnungszeiten, Senioren-Theaterabende, alle möglichen kreativen Lösungen, die Distananz der fitten Gruppe von der gefährdeten Gruppe nett zu gestalten! Wenn dann auch noch inzwischen immune Personen die Bedienung etc. für die gefährdete Gruppe übernehmen, dann ist bereits alles getan, um dem Virus den Spaß zu nehmen, unter den Alten (etc.) seinen tödlichen Tanz aufzuführen.
Der Rest hustet sich ohne Gebet zu St. Florian in die Herdenimmunität. Dann ist das Virus in 3 Monaten besiegt, ohne ein Krankenhaus überlastet zu haben. Und ja: Ich weiß, dass auch eine Person außerhalb der Risikogruppe sterben wird, vielleicht sogar ich. Aber das Spiel kenne ich bei jedem Beipackzettel von Medikamenten: Risken und Nebenwirkungen … Ich schluckte trotzdem immer die Medizin.

Liebe Frau Bär,
natürlich wollte ich mit dem „Winterschlaf“ nicht sagen, dass die Kommunikatoren alle Däumchen gedreht haben. Zu tun gab es sicher genug. Mir geht es darum, die Veränderung der Gesamtsituation zu erkennen: Durch Corona sind Wissenschaft und Gesellschaft (nach Jahren zunehmender Entfremdung) wieder ein Stück zusammengerückt. Das bedeutet für die Wissenschaftskommunikation die Notwendigkeit zu Veränderungen und für die Wissenschaftler neue gesellschaftliche Verantwortung. Das gilt es, zu erkennen und zusammen mit Wissenschaftlern auf Augenhöhe zu diskutieren, welche Schlussfolgerungen daraus zu ziehen sind. Daher der Weckruf.

Der Beitrag lässt zahlreiche Fragezeichen vor meinem gesistigen Auge stehen. Praxisbericht: Als Leiterin der Abteilung Hochschulkommunikation der Universität Jena habe ich nämlich eine andere Erfahrung gemacht. Vom ersten Tag an war ich nicht nur als Krisenmanagerin im Haus zentrale Ansprechpartnerin für ALLE Themen im Krisenstab sondern habe auch mit meinem Team die Wissenschaftskommunikation rund um Corona auf- und ausgebaut. Wir haben die ersten vier Wochen 20 Stunden am Tag kommunziert. Intern und Extern. Homeoffice oder nicht – ich persönlich war so gut wie immer immer im Krisenraum vor Ort – hat dabei keine Rolle gespielt. Alle Telefone der Abteilung waren auf mein Handy oder das meines Stellvertreters umgeleitet. Wir haben alle Expertenanfragen umgehend beantwortet und eigene Themen vorangetrieben. Unsere Veröffentlichungen finden sich hier: http://www.blog.uni-jena.de
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass meine journalistischen Counterparts eher zu viel Themen als zu wenige angeboten bekommen haben. Winterschlaf? Wie kommt man darauf? Was fehlt? Die Metaebene? Haben wir also zu wenig über die Rolle der Wissenschaftskommunikation in Corona öffentlich reflektiert in den letzten vier Wochen? Vielleicht das. Dazu muss man m.E. den Kopf aber ersteinmal über die Welle bekommen. Da kommen die meisten von uns wohl gerade erst an: auf der Welle.

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